Klassische Reitkunst und Working Equitation – wie geht das zusammen?

Morgenarbeit auf Gut Rosenhof

Der klassische Ausbilder übt nicht Lektionen zum Selbstzweck, zur Schau oder um auf dem Turnier zu gewinnen, sondern die meisten Lektionen erwachsen aus der täglichen Gymnastizierung des Pferdes und dienen seiner Kräftigung und Vollendung. Anja Beran

An einem wunderschönen sonnigen Sonntagmorgen im Mai 2015 machte ich mich auf den Weg zur Morgenarbeit von Anja Beran auf Gut Rosenhof im Allgäu. (Gut Rosenhof)

Es ist nicht mein erster Besuch auf Gut Rosenhof und auch nicht mein erstes Zusammentreffen mit Anja Beran.

Von der Englischen Reitweise zur Klassischen Reitkunst

Ich verfolge Anja Beran und ihre Arbeit seitdem ich vor 4 Jahren wieder mit der Reiterei begonnen habe und über die Klassische Reitweise meinen Einstieg in die Working Equitation vorbereite.

Ich komme aus der ‚Englischreiterei‘ und hatte vor mittlerweile 25 Jahren das Reiten aufgegeben, da es mir so, wie es damals (und heute?!) üblich war, einfach nicht mehr gefiel.
1989 verlegte ich meinen Wohnort von Ratingen in NRW nach München – in Ratingen war ich noch Freizeitreiterin mit Reitbeteiligung.
In München machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Reitstall und landete bei Sport Scheck und in der Unireitschule.
Ich ritt auf Schulpferden im Schulbetrieb und musste sehr schnell feststellen, dass das nicht mehr mein Ding war. Die Pferde reagierten mehr auf die Kommandos der Reitlehrer als auf meine Hilfen, sie wurden mir gesattelt übergeben – das konnte es nicht sein! Also gab ich die Reiterei auf und spielte lieber Tennis.

Wie in meinem Blog Let’s go working! beschrieben hat mich im Sommer 2011 die Begegnung mit den Butteri, den Rinderhirten zu Pferd in der Toskana, total begeistert und meine Begeisterung für die Arbeit mit dem Pferd entflammte nach so langer Zeit erneut.

Die Klassische Reitweise als Basis der Working Equitation

Meine Schwester Heike Wittenberg machte mich auf die Working Equitation in Deutschland aufmerksam und wies darauf hin, dass die Basis dafür die Klassische Reitweise sei. Von ihr hörte ich auch zum ersten mal von Anja Beran, die in Bayern lebt und sich für die Klasssche Reitkunst stark macht und mit feinen, beinah unsichtbaren Hilfen und unglaublicher Leichtigkeit ihre Pferde in den höchsten Lektionen reitet und ausbildet.

So besuchte ich in der Vergangenheit sowohl eine sonntägliche Morgenarbeit als auch mehrere ihrer Fachtagungen im Zirkus Krone in München. Ich erlebte Reitkunst in Vollendung, Harmonie und Leichtigkeit, Tanzen mit dem Pferd und erhielt immer wieder neue Denkanstöße und Anregungen für meine reiterliche Weiterbildung.

An diesem frühlingshaften Maisonntag war es allerdings etwas anders: ich als Bloggerin von Let’s go working! wurde als Gast zur Morgenarbeit eingeladen und bekam im Anschluss daran die Gelegenheit, ein Interview mit Anja Beran zu führen! Das Interview findest du am Ende dieses Beitrages.

Anja Beran

Anja Beran
Anja mit Steckenpferd erklärt die Balance zwischen Vorhand und Hinterhand

Immer wieder bin ich begeistert von Anja Beran, von ihrer Ausstrahlung, Kompetenz, Ruhe und ihrer Art, mit den von ihr vorgestellten Pferden und Reitern umzugehen und die vorgestellten Lektionen anschaulich zu moderieren.

Und ihre Idee und ihre Visionen sind es, welche mich faszinieren:
Anja Beran macht sich seit vielen Jahren stark dafür, die Reiterwelt  für die klassische Reitkunst zu begeistern und somit diese Idee der ‚Pferdeausbildung mit Gefühl und Respekt‘  zu erhalten.

Auf Gut Rosenhof im Allgäu entstand ihr Ausbildungszentrum für die klassische Reitkunst.

Sie gründete die ‚Anja Beran Stiftung‘, die sowohl für die Bewahrung der Klassischen Reitkunst als auch für den Tier- und Naturschutz steht. Mehr über Anja Beran und ihre Arbeit findest du hier: Anja Beran Stiftung

Gut Rosenhof

Gut Rosenhof ist die Ausbildungsstätte ihrer Schülerinnen und Schüler sowie Heimat der Beritt- und Stiftungspferde. Hier findet neben etlichen Seminaren in regelmäßigen Abständen die „Sonntägliche Morgenarbeit “ statt.
Der Betrieb ist auf Hengsthaltung ausgerichtet, doch können auch einige wenige Stuten aufgenommen werden.
Auf Gut Rosenhof leben Stiftungspferde, Berittpferde sowie einige wenige Einstellerpferde. Außerdem haben hier auch Hunde, Ziegen, unterschiedlichste Geflügelarten, Tauben, Rothirsche und berentete Zirkustiere ein neues Zuhause gefunden.
Die Ausbildung der Pferde erfolgt nach den Grundsätzen der Klassischen Reitkunst und dauert 6 Jahre und mehr. Zirkus Krone z.B. stellt seine Pferde über 8 Jahre und länger zum Beritt bei Anja Beran ein. (Anja Beran – Pferdeausbildung)

Sonntägliche  Morgenarbeit

Der Sinn der öffentlichen ‚Sonntäglichen Morgenarbeit‘ auf Gut Rosenhof liegt für Anja Beran und ihrem Team darin, das Wissen und die Erfahrungen der Klassischen Reitkunst in der Ausbildung von Pferd und Reiter an ernsthaft interessierte Reiter weiter zu geben.

Insgesamt wurden an diesem Tag 7 Pferde folgender Rassen vorgestellt: ein PRE, zwei Lipizzaner, ein Frederiksborger, ein Pony, ein Westfale und ein Lusitano. Viele der Pferde, die hier vorgestellt werden, sind mit Problemen zu Anja Beran gekommen und es ist kaum zu glauben, wie positiv sie sich durch genügend Zeit, Liebe, Geduld und die richtige Gymnastizierung verändern.

Beispielhaft für die wunderbare Arbeit, die Anja Beran, Vera Munderloh  und weitere Reiterinnen an diesem Sonntag demonstrierten habe ich die Einheiten mit zwei Pferden herausgegriffen.
Ich starte gleich mal mit einem Zitat von Anja Beran:

Die Klassische Reitkunst ist die Fähigkeit, das Pferd durch Güte und logisch aufgebaute Übungen, die auf den Naturgesetzen von Gleichgewicht und Harmonie basieren, so auszubilden, dass es sich zufrieden und selbstbewusst dem Willen des Reiters unterwirft, ohne dass sein natürlicher Bewegungsablauf auf irgendeine Art darunter leidet. Also im weitesten Sinne: „Pferdeausbildung mit Gefühl und Respekt“.

Nachdem die ca. 80 Zuschauer Platz genommen hatten begann Anja Beran mit der Vorstellung des ersten Teams:

Arbeit eines jungen Pferdes an der Longe:

Der 4jährige PRE Poderio mit Vera Munderloh

Remonte an der Longe
Remonte Poderio an der Longe

Poderio ist sehr großrahmig, und hochgewachsen und hatte große Probleme mit der Koordination, mit der Bewegung.

Damit das im Laufe der Zeit besser wird und er ein gutes Körpergefühl bekommt braucht er viel Gymnastik.

 

 

 

3 grundsätzliche Tipps zur Arbeit an der Longe:

  • Es werden keine Hilfszügel benutzt
    Zum einen stellen Hilfszügel sich widersprechende Hilfen dar, weil sie ständig auf das Maul einwirken.
    Zum anderen benutzt das junge Pferd seinen Hals als Balancierstab. Würde man dem jungen Pferd diese Möglichkeit sich auszubalancieren wegnehmen, den  Hals jetzt schon künstlich verkürzen oder in eine bestimmte Position zwängen fällt das Pferd auf die Vorhand und würde sich auf diesen Hilfszügel stützen. Das ist nicht gewollt, sondern das Pferd soll sein eigenes horizontales Gleichgewicht finden
  • Sicheres Fundament aufbauen
    Niemals das junge Pferd wegstürmen lassen, sondern diszipliniert im Schritt nach draußen gehen lassen.
    Das Pferd muss lernen still zu stehen – wichtig vor allem auch für das Auf- und Absteigen.
    Sanft und besonnen arbeiten, mit Ruhe, sich Zeit lassen – das alles sorgt für ein sicheres Fundament
  • Wenn ein junges Pferd stürmisch angaloppiert: nie bestrafen!
    Das Vorwärts ist das allerhöchste Gut, was das junge Pferd anbieten kann. Es ist wichtig, dass das Pferd gut angetreten ist! Nichts ist schlimmer als ein Pferd, welches sich verhält, sich verkriecht, nicht vorwärts läuft. Immer belohnen! Wenn es zu heftig wird ignorieren, aber nicht bestrafen.

Gerade richten durch Gymnastizierung

Lipizzaner-Hengst Maestoso

Maestoso
Lipizzanerhengst „Maestoso Stornella“ im Trab (Foto Archiv 2013 Anja Beran)

Maestoso ist ein kompakter, kurzer und kräftiger Hengst, der schief ist:
rechts steif, link hohl. Er kam als Passgänger zum Rosenhof.

Das Pferd ist schief, das heißt, kurz gesagt: Das Pferd hängt auf einem Zügel, drängt auf der einen Seite nach innen, auf der anderen Seite mehr zur Bande.

An Maestoso unter Vera Munderloh demonstriert Anja Beran, mit welchen Lektionen der Klassischen Reitweise man die Schiefe des Pferdes bearbeitet – gymnastiziert – um ihn gerade zu richten..

Wie wird die steife Seite, wie die hohle Seite gearbeitet?

Die steife rechte Seite arbeitet Vera Munderloh vermehrt im Schulterherein, Travers, Traversale – alles, was rechts biegt, ist gut für das Pferd.
Die hohle linke Seite wird vermehrt in Schenkelweichen, Konterschulterherein und Konterstellung gearbeitet. Begonnen werden die Lektionen im Schritt, dann jedoch, je nach Ausbildungsstand des Pferdes, in allen Gangarten geritten.

Seitengänge bedeuten Arbeit für die Tragkraft, sie lösen den Rücken und korrigieren den Passgänger.
Durch Schritte verlängern wird die Schubkraft gefördert, doch grundsätzlich sollte die Tragkraft mehr gefördert werden, da die Schubkraft von Natur aus gegeben ist.

 

Weitere 4 Pferde wurden vorgestellt:

 

 

Wir erlebten mehrere Stunden feiner und harmonischer Reitweise mit individueller, einem jeden der so unterschiedlichen Pferde entsprechenden gezielten Gymnastizierung.
Ich kann nur jedem von euch empfehlen, einmal dieser Sonntäglichen Morgenarbeit oder einer der Fachtagungen im Münchner Zirkus Krone beizuwohnen!
Ihr bekommt eine ganz neue Idee vom Reiten, von der Arbeit mit eurem Pferd und so viele Inspirationen und Motivationen für ein feines, harmonisches Zusammenspiel von Pferd und Reiter!

Sanft und kraftvoll, das ist … die Formel, die schwer zu erreichen ist.
Viele Reiter schaffen es, sanft einzuwirken, aber die Pferde fallen auseinander und sind kraftlos.
Viele Reiter erreichen kraftvolle Reaktionen, aber mit hohem Körpereinsatz und deutlicher Hilfengebung und in der Regel mit verspannten Pferden, die auf der Hand liegen.
Die Kunst besteht darin, eine perfekte Symbiose zwischen Leichtigkeit und Energie herzustellen, und das Geheimnis dahinter lautet: Gleichgewicht!“”

Aus dem Buch ”Klassische Reitkunst” von Anja Beran

Interview mit Anja Beran

Im Anschluss an die Morgenarbeit bekam ich die Gelegenheit, Anja in einem persönlichen Gespräch meine Fragen zu stellen.

Meine erste Frage galt der Bedeutung der Klassischen Reitweise in der Working Equitation

Anja Beran:
Die Klassische Dressur ist die Basis, alles andere wird nach und nach eingebaut.
Die traditionelle Arbeitsreitweise ist eine sehr rudimentäre Geschichte: alles Überflüssige wird weggelassen – das Pferd ist ein Gebrauchstier, es muss funktionieren. Losgehen, stoppen, drehen, losgehen usw. Alles rundherum wird weggelassen und nur auf die Funktionen reduziert, das gilt auch für den Reiter.

Wie siehst du das verstärkte Arbeiten am Vorwärtsreiten?

Anja Beran:
Es kann bewirken, dass das Pferd Schaden nimmt, weil es eventuell noch gar nicht auf diese Arbeit vorbereitet ist.
Das Pferd ist unter Umständen nicht am Schenkel. Es muss im Kopf und am Schenkel zünden, wenn man es verlangt.
Man muss aufpassen: das langsame Reiten bedeutet nicht: nicht vorwärts! Und schnell laufen ist nicht vorwärts!
In der heutigen Working Equitation ist die tiefe Gymnastizierung des Pferdes absolut sinnvoll!
Wenn es für das Pferd gut sein soll, dann sollte es immer intensiv gymnastiziert werden. Ab und zu mal laufen lassen oder einen Sprung machen, dann wieder gymnastizieren – so wäre es richtig.

Apropos: Gibt es ein zu langsam?

Anja Beran:
Nein! Aber man muss darauf achten, dass das Pferd unter einem ‚vibriert‘. Man muss in jeder Sekunde den Eindruck haben: ich könnte es explodieren lassen. Piaffieren, rückwärts richten, angaloppieren, das sollte alles auf die Sekunde erfolgen.
Langsam ist ein Bündeln der Energie. Schnell reiten ist nicht vorwärts. Pferde sind aus dem Gleichgewicht. Das Pferd muss im Langsam immer aktiver und aktiver werden. Die Energie muss aufgebaut werden, ohne dass das Pferd wegläuft.

Ein, wie ich finde, sehr schönes Bild:

Stelle dir vor, das Pferd ist eine Kugel. Der Reiter geht durch die Kugel in der Mitte durch und kann das Pferd in alle Richtungen bewegen. Das Pferd kaut, das Genick ist hoch.
Leichteste Körperbewegungen nach links, rechts, vor und zurück bewegen die Kugel.
Dieses Stadium sollte erreicht werden. Man bekommt es nicht jeder Stunde hin, doch daraus kann man die Kugel auch schneller rollen lassen oder abstoppen.

Auch für einen Menschen ist langsam aktiv gehen viel anstrengender als schnell zu rennen.
Nicht von der Luft her, aber von der Muskulatur. Das Langsam ist für das Pferd anstrengend und dann muss man es wieder mal schnell laufen lassen, damit es den Kopf frei bekommt und wieder aufwacht.

Doch immer übers Limit, immer aus dem Gleichgewicht – das ist nicht der Weg

Welchen Stellenwert hat Vorwärts-Abwärts in eurer täglichen Arbeit mit den Pferden?

Anja Beran:

Das Pferd läuft auf der Wiese in seinem horizontalen Gleichgewicht, dann kommen Sattel und Reiter und zerstören damit das horizontale Gleichgewicht.

Worauf fällt das Pferd? Auf die Vorhand.

Erste Aufgabe: Versuch, das horizontale Gleichgewicht wieder herzustellen!

Nase vor, Hals lang – das Pferd muss es schaffen, sich mit der Last auf dem Rücken wieder auszubalancieren.

Dann lernt es den vorwärts- und seitwärtstreibenden Schenkel kennen. Es wird begonnen, das Pferd zu gymnastizieren, gerade zu richten. Seitengänge, Übergänge, dadurch immer mehr Aktivierung der Hinterhand, der Rücken wird sich anheben, das Pferd wird geschlossen und wird sich aufrichten. Anja Beran

…Und wenn das richtig gemacht wurde lässt Anja das Pferd sich strecken. Sie läßt die Zügel lang und es wird sich nach vorwärts-abwärts dehnen, ohne auf die Vorhand zu fallen.

Dies ist ein Testmoment, eine Belohnung, dann werden die Zügel wieder aufgenommen und es wird weiter gearbeitet.

Es ist unsinnig, das Pferd mit der Hand zu manipulieren, damit es runter geht, wozu?

Aufnehmen, arbeiten, dehnen lassen, aufnehmen, arbeiten, dehnen lassen. Vorwärts-abwärts ist wichtig und richtig, aber es ist ein Test! Anja Beran

Warum gibt es nicht mehr klassische Lehrer, die z.B. von Anja Beran ausgebildet wurden?

Wir sind eine kleine Stallgemeinschaft im Nordosten von München und würden sehr gerne regelmäßig Reitunterricht bei einem Lehrer der klassischen Reitweise nehmen, doch es ist nahezu unmöglich, jemanden in der Nähe zu finden.

Anja Beran:
Mindestens 6 Jahre lang 6 Tage pro Woche 10 Stunden lang den Hintern auf dem Pferd – ohne das kann man keinen rausschicken.
Die Reitlehrer haben eine hohe Verantwortung für den Menschen und vor allem auch für das Tier. Das Pferd kann sich nicht wehren, der Mensch kann den Reitlehrer wechseln.
Jemanden raus schicken mit dieser Verantwortung, der es nur halb kann, das liegt Anja Beran nicht.
Es ist voll da draußen von Menschen mit Halbwissen. Da mal 4 Wochen geschaut, dort mal ein halbes oder ein Jahr, dann gehen sie los.
Sie haben ein wenig, aber nicht wirklich alles verstanden.
Fundiertes Lernen ist das A und O (6 Jahre Ausbildung sind auch nicht viel), damit es sinnvoll weitergeht.
Viele der Schülerinnen steigen nach einem halben Jahr wieder aus, da es zu anstrengend ist (Rücken, Zeit…).
Es werden körperlich fitte Leute gebraucht, die bereit sind, am Wochenende zu arbeiten, an Weihnachten und Silvester – es wird immer gearbeitet mit den Pferden.
Sie hätte gerne mehr Schülerinnen,  derzeit sind 6 Personen in der Ausbildung, das ist viel. Man muss es sich leisten können.
Es wird ein Stipendium gezahlt an die Auszubildenden, Wohnung und Essen sin frei. Das wird alles über die Stiftung finanziert.

Herzlichen Dank, Anja Beran, für die Einladung zur Morgenarbeit und für das interessante, ausführliche Interview!

Mein Appell und Buchtipp

Abschließend möchte ich an alle meine Leser appellieren, die klassische Reitkunst als die Basis aller anderen Reitdisziplinen zu sehen.
Sie alleine dient dazu, das Pferd gesund zu erhalten, es zu stärken und zu einer schönen, ausdrucksvollen Persönlichkeit reifen zu lassen.
(Zitat Anja Beran)

Ich konnte für mich und mein Pferd Veneroso eine Menge praktischer Tipps mit nach Hause nehmen und in unser tägliches Training einbauen. Wir erleben schon die ersten Erfolge und so freue mich sehr auf die nächste Gelegenheit, die Arbeit von Anja Beran und ihrem Team erleben zu können.

Wer sich intensiver mit dem Thema: „Klassische Reitkunst “ beschäftigen möchte, dem kann ich nur wärmstens das Buch: Die klassische Reitkunst (CADMOS Verlag) von Anja Beran empfehlen.

 Klassische Reitkunst mit Anja Beran

Buchtipp

Klassische Reitkunst mit Anja Beran

Die klassische Dressur als Grundlage

 

Mehr über Anja Beran (Video) und die Klassische Reitkunst findest du hier: Die klassische Reitweise

 

 

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2 thoughts on “Klassische Reitkunst und Working Equitation – wie geht das zusammen?

  1. Liebe Claudia, das ist ein spannender und wunderschöner Bericht. Danke dafür! Genauso wie du habe auch ich Anja Beran bei der Morgenarbeit erlebt. Wenn Dressur der Gymnastizierung dient und nicht der kruden Optik und wenn die Hilfen wirklich fein und leicht werden und nicht zur Qual. Sie schafft das wirklich beeindruckend schön mit ihren Trainingspferden. Besonders mochte ich den Gedanken (den sie auch im Interview mit uns geäußert hat), dass wir auch und vor allem beide Seiten des Pferdes so trainieren sollten, dass sie irgendwann gleichauf sind und ein insgesamt lockeres und losgelassenes Pferd vor uns steht. Ganz liebe Grüße, Petra

    • Let´s go working!

      Liebe Petra, ich freue mich, dass die mein Beitrag gefällt. Es hat etwas länger gedauert mit der Umsetzung und ich bin gespannt auf weiteres Feedback, vor allem von Anja und Vicky. Nun habe ich auch deinen Bericht gelesen – ich habe gewartet mit der Lektüre, bis ich meinen Bericht fertig habe, damit ich nicht durcheinander komme oder abkupfere ;-). Gefällt mir sehr gut! Sehr deutliche Worte und viele gute Tipps! Herzliche Grüße, Claudia

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