Gastbeitrag: Sicheres Reiten im Straßenverkehr

So machst du dich und dein Pferd sicher für den Straßenverkehr

Beitrag von Theresa Oesterreich

Reiten in der freien Natur ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl für Reiter und Pferd.
Dabei muss so manch eine Straße überquert werden, die die volle Konzentration abverlangt.
Daher sind einige Sicherheitsmaßnamen wie ein Reiterhelm oder reflektierende Bänder zu treffen, die sowohl für das Pferd und den Reiter, als auch für die anderen Straßenverkehrsteilnehmer für Sicherheit sorgen.

Straßenverkehrsordnung: Wo darf ein Reiter entlangreiten?

Laut Straßenverkehrsordnung ist die Teilnahme am Straßenverkehr jedem Reiter gestattet, der die volle Kontrolle über das Pferd besitzt.
Es gibt bestimmte Schilder wie etwa den blau-weißen Reitweg, der nur von Reitern benutzt werden darf.
Bei einem Reitverbot sowie auf Fußgänger- und Radwege gilt dies nicht, hier ist die Straße zu benutzen.

Zudem sind einige Vorkehrungen zu treffen wie etwa das Beleuchten der Tiere nach StVO §28 sowie die ständige Vor- und Nachsicht anderen Straßenverkehrsteilnehmern gegenüber.
Des Weiteren sind Reiter dazu verpflichtet, nicht auf dem Gehweg, sondern am äußersten rechten Straßenrand zu reiten, um ein Überholen anderer Verkehrsteilnehmer zu ermöglichen.
Demzufolge ist es verboten, das Pferd von einem Kraftfahrzeug oder einem Fahrrad aus zu führen.
Wer mit mehreren Reitern unterwegs ist, bildet einen sogenannten „Verband“, der nicht länger als 25 Meter lang sein darf und nach vorne mit einem nicht blendenden weißen Licht sowie nach hinten mit einem nicht blendenden roten Licht gekennzeichnet sein muss.

Sicherheitsmaßnamen treffen: Die richtige Ausrüstung

Um sicher am Straßenverkehr teilzunehmen, kann der Reiter vorab einige Dinge unternehmen, die eine hohe Sicherheit gewährleisten.
Wie bei jedem Ausritt auch muss der Reiter sicherstellen, dass sowohl die Zügel als auch der Sattel ordnungsgemäß angebracht wurden.
Des Weiteren ist zu kontrollieren, ob die Hufeisen des Pferdes festsitzen, um den Straßenverkehr bei einem möglichen Abfallen nicht zu gefährden.

Mit Reithelm sicher im Strassenverkehr
Mit Reithelm sicher im Strassenverkehr

Darüber hinaus ist es wichtig, dass der Reiter einen Reithelm trägt, um bei einem Sturz keine Kopfverletzungen davonzutragen.
Wie auch bei Fahrradfahrern ist dies laut Straßenverkehrsordnung nicht verpflichtend, kann im Notfall allerdings Leben retten.
Daher sollte der Helm weder zu groß noch zu klein sein und stets auf seine Funktionalität überprüft werden.
Damit ist man auch für Kinder ein großes Vorbild, die sich oftmals davor sträuben, einen Helm zu tragen.

Besonders in den Wintermonaten wird es schnell dunkel, sodass es sinnvoll ist, sowohl an der Reiterkleidung als auch am Sattel oder den Gamaschen leuchtende und reflektierende Bänder anzubringen. Diese werden von Autofahrern angestrahlt, die Reiter und Pferd in der Dunkelheit sichtbar machen.

Wer sich an diese Regeln und Tipps hält, kann einen unbeschwerten und erholsamen Ausritt zu Pferd im Freien sicher und gefahrlos genießen.

Weitere Informationen zum Thema Reithelm findest du unter Helmexpress.com

Theresa Oesterreich

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